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Jul 15 / 4:27am

LESEEMPFEHLUNG: Kultur 2.0- Neue Web-Strategien für das Kulturmanagement im Zeitalter von Social Media

Interaktive Web-2.0-Tools wie Blogs oder Twitter haben einen Paradigmenwechsel vollzogen. Die bisher praktizierte, klassische Einweg-Kommunikation verliert an Bedeutung. Stattdessen sammeln sich Interessierte in sozialen Netzwerken, um sich auszutauschen. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für das Kulturmarketing.
Erstmalig für den deutschsprachigen Raum führt dieser reich bebilderte Band in die kultur- und medientheoretischen Grundlagen ein und stellt aktuelle Entwicklungen sowie Trends vor. Am Beispiel erfolgreicher Projekte werden die Potenziale von Web-2.0-Strategien für Kultureinrichtungen verdeutlicht. Anschaulich und praxisnah wird gezeigt, wie Kulturmanager/-innen mithilfe von Online-Tools Beziehungen zu neuen Zielgruppen knüpfen und vertiefen können.

Eine wertvolle Handreichung für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende, die die Chancen des Web 2.0 nutzen möchten.

Hans Scheurer (Prof. Dr.) und Ralf Spiller (Prof. Dr.) lehren an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Köln. Sie sind dort im Studiengang Medienmanagement verantwortlich für die Fachrichtung PR- und Kommunikationsmanagement.

 

Juli 2010, 320 S., kart., zahlr. z.T. farb. Abb., 26,80 €

ISBN 978-3-8376-1352-0

Reihe Kultur- und Museumsmanagement

 

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Jul 12 / 5:37am

stARTmuseum 10

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stARTmuseum 10

wie Museen und Kultureinrichtungen das Web 2.0 nutzen können. Mercatorhalle Duisburg, 8.  September 2010

Während das Radio noch 38 Jahre benötigte, um 50 Millionen Menschen zu erreichen, brauchte das Internet nur 4 Jahre. Mit fast 500 Millionen Usern übertrifft Facebook zahlenmäßig die Einwohnerzahl der USA und wäre weltweit das drittgrößte Land, nach China und Indien. Wer denkt, soziale Netzwerke seien nur etwas für die Generation der Millenials, der irrt. Das größte Wachstum auf Facebook verzeichnet aktuell die Gruppe der Frauen im Alter zwischen 55 und 65.

Wohl auch mit aus diesen Gründen hat die Zahl der Kulturinstitutionen, die twittern, bloggen oder auf Plattformen wie Facebook vertreten sind, in den letzten Monaten stark zugenommen. Häufig sind sie einfach nur neugierig, haben Spaß an dieser Form der Kommunikation oder beschäftigen sich mit dem Thema Web 2.0, weil es die anderen auch tun.

Aber die Zeit der Experimente ist vorbei, gefragt ist ein strategischer Zugang, nicht zuletzt auch angesichts leerer Kassen im Bereich der öffentlichen Verwaltung und bei den Kultureinrichtungen selbst. Lohnt es sich, sich mit dem Thema Web2.0 zu beschäftigen, welche Ressourcen werden dafür benötigt und woran erkenne ich, ob ich erfolgreich bin?

Die am 9. und 10. September 2010 zum zweiten Mal in der Duisburger Mercatorhalle stattfindende stARTconference greift dieses Themen auf und versucht der Frage nachzugehen, in welcher Weise Kultureinrichtungen das Web2.0 für ihre Zwecke nutzen können.

Zum Auftakt der stARTconference gibt es in diesem Jahr erstmals am 8. September einen Konferenztag, bei dem die besonderen Interessen und Fragen von Museen imZusammenhang mit Social Marketing diskutiert werden.

 Weitere Informationen und Tickets www.startmuseum.org

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