Nutzen Museumsbesucher die Angebote des Web 2.0?
Laut einer umfangreichen Untersuchung der Institute IFAK und MMA bei der mehr als 20.000 Personen befragt wurden beschreibt die Studie „Typologie der Wünsche „anschaulich eine Gesellschaft, deren dynamische Strukturen in immer komplexeren Formen, wie z.B. der Community-Bildung münden. Ziel der Studie ist es daher, die verschiedensten Lebensstile und Strömungen mit differenzierten Konsum- und Mediengewohnheiten in einen Kontext zu stellen. Menschen, Medien und Märkte stehen in einem engen Interaktionsverhältnis, dessen Verständnis Grundlage jeglichen Markthandelns ist. Dieses Handeln wird optimiert, wenn Zielgruppen qualitativ und quantitativ definiert, Kommunikationsstrategien intermedial abgestimmt und gesellschaftliche Entwicklungen besser abgeschätzt werden können. Die jährlich erscheinende TdW vermittelt die hierzu nötigen Erkenntnisse.
Ein Teilbereich der Studie widmet sich dem Medienverhalten von Menschen, die grundsätzlich kulturinteressiert sind und auch regelmäßig Museen besuchen.
Interessant ist das Ergebnis zum Verhalten dieser Gruppe von Menschen zu den neuen Medien und deren Nutzung. Die Bereitschaft sich mit Online-Angeboten und den Möglichkeiten der Sozialen Netzwerke zu beschäftigen ist überdurchschnittlich hoch. Die Chance, diese Zielgruppe über strategisch angelegte Social Marketing-Aktivitäten anzusprechen und für eigene Angebote zu gewinnen ist für Kulturbetriebe von zunehmender Wichtigkeit. Sich mit der Thematik zu beschäftigen sollte zukünftig Teil der Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit von Museen und anderen Kulturinstitutionen werden.
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